Varianten personaler Kommunikation und Übergänge zur Medienkommunikation

Kübler benennt verschiede Varianten personaler Kommunikation (s.34) und zeigt die Übergänge zur Medienkommunikation auf.

  • Monolog bei Rede, Predigt, Vortrag: Hier gibt es keine unmittelbare sprachliche Entgegnung der Angesprochenen, von nonverbalen Äußerungen (Mimik, Gestik) abgesehen.

    Interessant ist der Hinweis, dass diese Kommunikationsform eine „begrenzte, räumliche Präsenzöffentlichkeit“ schafft (also nicht mehr ganz so privat).

  • Mit der Gegenüberstellung von Privatheit und Öffentlichkeit gibt es nun einen weiteren, sozial und politischen Faktor in der Kommunikationsgleichung, der nicht zuletzt durch die Snowdenenthüllungen und das Datensammeln großer Internetkonzerne von seiner Bedeutung und vor allem Notwendigkeit her, kontrovers diskutiert wird. Manche Internetevanglisten sehen den Wert „Privatheit“ als bürgerlich-antiquiert, werden manche digitalen Mahner diese Wert auch und gerade im Hinblick auf das Web verteidigen bzw. neu definieren möchten.
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